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- Werbung - ich habe das Material teils kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen -   

Eigentlich wollte ich euch heute zeigen, wie man Eierwärmer näht und ein Körbchen, in dem man Eier aufbewahrt. Wie euch die Überschrift schon zeigt, hat sich der Plan geändert.
Wir hatten Nähabend, der wenn es geht einmal in der Woche stattfindet und ich hatte meine zwei Nähmädels da. Es wurde viel geplaudert, viel geflucht und irgendwann während des Nähens sagten die beiden: das könnte doch auch eine Tasche für Geschenke sein. Ich war begeistert und das Ergebnis macht direkt viel mehr Sinn. Ich gebe hiermit offen zu: ich glaube, Eierwärmer nähen ist irgendwie doch nix für mich ^^ alle Ideen fand ich entweder viel zu aufwändig, oder einfach nicht einfallsreich genug.
Lange Rede, kurzer Sinn: heute möchte ich euch ein süßes Beutelchen vorstellen, dass ihr für Geschenke nutzen könnt, oder aber auch als kleine Handtasche, als Utensilo für euren Schminkkram... ooooder auch als Körbchen für Eier ;)


Vom Basteln des Einhornmobiles aus dem letzten Beitrag hatte ich noch Filz über, den mir Folia Bringmann zur Verfügung gestellt hat - in dem Set mit den Rottönen war ein schönes Weinrot und mir fiel auch direkt ein anderer Stoff ein, den ich dazu kombinieren kann: der Blumenstoff vom Schwedenmöbelhaus, den mir meine Schwiegermama gegeben hat. Ich habe zusätzlich das Stickgarn von Folia in weiß verwendet, um eine Kordel zu drehen - hier konnten sogar in der Kindheit nicht erworbene Skills in der Nährunde aufgeholt werden ;)

Material
für einen Beutel mit ca 15cm Durchmesser:
2 Din A4 Bögen Filz
ca 50cm x 15cm Baumwollstoff
2 Dolden Stickgarn, oder eine Kordel
Hilfsmittel: Schneidroller, Quiltlineal, Sicherheitsnadel

Vorbereitungen für das Filzteil
Zuerst habe ich drüber nachgedacht, welche Größe mein Beutel bekommen soll. Durch die Größe A4 der Filzplatten, ist eine gewisse Größe vorgegeben: mehr als 21cm Breite sind nicht möglich ;)
15cm schienen mir ganz gut. Die zweite Frage: wie hoch werden die Seitenteile? Bei unterschiedlichen Größen muss man einfach nach Gefühl gucken, ich habe mich für 5,5cm entschieden, so dass am Ende in etwa noch 4cm sichtbar sind - der Rest ist Nahtzugabe.
Bei 15cm reicht die Länge der Filzplatte nicht für eine Umrundung des Bodenteils und ihr müsst zwei Teile zuschneiden. Durchmesser durch Pi = Länge des gesamten Umfangs und der halbe Umfang ergibt die Länge eines Streifens. Obendrauf kommt dann wieder Nahtzugabe.

Zuerst habe ich die Filzteile vorbereitet und aneinander genäht.

Der Obere Teil des Beutels hat den gleichen Umfang, wie der vom Boden. Meiner ist zugegeben etwas länger geraten, so dass die Kordeln nebeneinander herauskommen, was ich aber nicht schlimm finde. Bei dem Baumwollstoff müsst ihr etwas mehr Zugabe geben, damit ihr die Seiten versäubern könnt und keine Fäden herauskommen.



Vorbereitungen für das Baumwollteil
Zuerst solltet ihr alle Kanten zwei Mal umlegen und einmal mit einem geraden Stich drüber nähen. Damit stellt ihr sicher, dass keine Fäden herauskommen, wenn ihr euren Beutel benutzt.
Danach kann auch schon der Tunnel vorbereitet werden: legt die vorbereitete obere Naht (evtl auf das Muster achten, damit ihr es nicht versehentlich auf dem Kopf stehen habt) so breit um, dass die Kordel ohne Probleme hinein passt und näht mit einem geraden Stich drüber.
Dann habe ich die Seitennähte geschlossen. ich habe meinen Streifen nochmal an das Unterteil aus Filz gehalten und die Breite festgesteckt. Bei diesem Schritt ist wichtig: der Teil, den ihr für den Tunnel umgeklappt habt, muss offen bleiben - logisch, sonst kann ja die Kordel nicht mehr durch ;)


Beide Teile zusammenfügen
Blogger machen nie Fehler, alles ist schön, klappt super... niiiiicht ;)
Mir ist es beim Nähen natürlich passiert, dass ich beim ersten Mal beide Teile zusammengenäht habe und zack: es war falsch rum. Also alles nochmal auftrennen und weiter gehts.
Damit ihr euch das ersparen könnt, habe ich nochmal ein Foto vom richtigen Zusammenstecken gemacht ^^


Das Baumwollteil ist auf links gezogen, das Teil aus Filz auf rechts. Es berühren sich also die rechten Seiten beider Teile und beim Wenden ist alles hübsch.

Die Kordel
Eine Kordel selber zu drehen ist kinderleicht und ich habe es schon im Kindergarten gelernt. Die einzelnen Fäden müssen auf eine Länge gelegt werden, die mindestens zwei Mal so lang ist wie der Umfang und dann wird noch etwas Länge hinzugefügt, damit am Ende auch etwas Kordel zum Schnüren herausguckt.
Wenn man genug Fäden übereinander gelegt hat, kann man gut zu zweit arbeiten: jeder nimmt ein Ende und man dreht in unterschiedliche Richtungen. Wenn eine gewisse Spannung im "Seil" entsteht, hat man genug gedreht. jetzt kann man vorsichtig die Mitte zusammen nehmen und die Kordel sich von alleine zusammen drehen lassen. Tadaaaa, Knoten rein und ihr habt eine Kordel gezaubert.

Fertig
Tatsächlich war das ganze Gerechne am Anfang und das Überlegen mit der Größe das Schwerste am Projekt. Ich habe beim Nähen meinen kleinen Beutel lieb gewonnen und finde ihn echt hübsch. Mal sehen, ob er bei mir bleibt, oder mal irgendwann jemand anderen glücklich macht.
Ich kann mir gut vorstellen, den Beutel nochmal etwas abzuwandeln und vielleicht auch mit anderen Materialien, wie z.B. Kunstleder, als Handtasche zu nähen, die man über der Schulter tragen kann. Das sieht sicher gut aus und ist auch echt praktisch.




Eine kleine Einhornspardose oder ein Osterhase, ein Portemoinnaie und ein Notizbuch passen super in die 15cm. Ich finde, der Beutel kann sich gut sehen lassen.

Liebe Grüße und bis bald,
Annika
- Werbung - ich habe das Material kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen -    
 

Ab und an packt mich das Bastelfieber und dieses Mal habe ich mich an ein Mobile für über den Wickeltisch gewagt. Die kleinen Mäuse fangen einfach irgendwann an unruhig zu werden und da ist es super, wenn man ein Bisschen Ablenkung parat hat - beispielsweise mit einem bunten Mobile.



Material
Als Material habe ich für das Projekt einen fertigen Mobile Stern von Folia Bringmann verwendet und mir wurden auch Filz, Nylonband, Füllwatte und Stickgarn zur Verfügung gestellt.
Filz ist ein Material, mit dem man auf verschiedene Weisen basteln kann: sowohl Nähen mit sichtbaren Nähten, Nähen mit unsichtbaren Nähten, Nähen von Hand oder mit der Maschine, aber auch Kleben ist möglich, um schöne Ergebnisse zu erzielen - für jeden Basteltyp etwas :)

Planung und Vorbereitung
Zuerst musste ein genauer Plan her, was es werden soll. Ich wollte nicht so Jahreszeitengebunden sein, es sollte etwas bunt sein und zu einem Mädchen passen. Relativ schnell war ich mir sicher: es wird ein Einhorn Mobile.
Ich habe ein Bisschen recherchiert, wie ich das Einhorn am besten machen kann und mich dann für eine hübsche, aber nicht zu aufwändige Variante entschieden - die können auch nicht so erfahrene Bastler gut nachmachen. Achte beim Vorzeichnen darauf, dass der nach unten gebogene Kopf noch genug Nahtzugabe bekommen muss und nicht in den Körper hinein ragt.


Um as Einhorn herum werden Wolken und Sterne hängen - groß und klein.
Zuerst habe ich die einzelnen Teile mit einem Bleistift aufgezeichnet, das funktioniert sehr gut. Bei einigen Teilen müsst ihr jedoch darauf achten, dass ihr entweder auf der Rückseite zeichnet, oder die Markierungen hinterher wegschneidet, damit sie euch beim fertigen Mobile nicht stören.
Ich habe mich entschieden, dass das Einhorn und die Wolke mit Watte gefüllt werden sollen, um etwas plastischer auszusehen und hervorzustechen. Die Sterne und kleinen Wolken bleiben zweidimensional.
Das Einhorn bekommt auch noch ein Horn, eine Mähne aus Stickgarn und einen Schweif. Auf dem Bild oben seht ihr alles, was ich zugeschnitten habe.

Das Einhorn nähen
Das schwierigste am Mobile war, das Einhorn zu nähen.
Mähne und Schweif sollen rausgucken, das Einhorn soll mit Watte gefüllt werden - das macht schonmal einen kleinen Knoten im Hirn :D


Auf dem Bild seht ihr, wie es aussehen muss. Die zusammengeknoteten Enden der Teile für Mähne und Schweif gucken aus dem Einhorn hervor, der Rest liegt zwischen den beiden Schichten. Auch das Horn ist dort versteckt, damit es beim Wenden hervor kommt.
Beim Nähen muss man vorher etwas überlegen: wo lasse ich die Öffnung, damit ich alles wenden kann? Ich habe die recht grade Seite am Bein gewählt, damit das Zunähen von Hand hinterher nicht so schwer wird.
Wenn ihr anfangt, müsst ihr nur noch darauf achten, dass ihr nicht versehentlich Teile von Mähne oder Schweif zwischen den Lagen fest näht - die kann man aber gut mit dem Finger beiseite ziehen.
Zum Schluss dann nur noch alles wenden und gut nach Außen drücken, Füllwatte rein und die Wendeöffnung mit der Hand schließen.

Die Wolke wird ähnlich genäht, ist aber nicht so kompliziert ;) wenn ihr mögt, könnt ihr dabei auch die Naht auf der Sichtbaren Seite machen - vielleicht mit einem andersfarbigen Garn - und euch die Wendeöffnung sparen.

Alles zusammenfügen
Der Mobile Stern ist auch ohne das Betrachten der Anleitung sehr leicht zusammengebaut. Mit dem Nylonband werden nun alle Elemente befestigt. Ich habe mit dem Einhorn und der großen Wolke angefangen, da diese am meisten wiegen und optisch hervorstechen.
Danach habe ich die Sterne und kleinen Wolken vorbereitet und schonmal platziert.


Erst am Schluss habe ich das Mobile in die Hand genommen und die einzelnen Schnüre nochmal nachpositioniert, damit alles im Gleichgewicht hängt und nicht zu einer Seite kippt.
Das Nylonband kann man mit Heißkleber fixieren. Anflämmen würde ich wegen des schönen Holzsterns nicht empfehlen, er könnte schwarze Stellen bekommen.

Darauf solltet ihr achten
Erst dachte ich daran, das Mobile über das Kinderbett zu hängen. Das habe ich aber aus mehreren Gründen wieder verworfen: unsere kleine Maus schläft auch mit 7 Monaten noch im Beistellbett und nutzt ihr eigenes Bett daher gar nicht.
Noch wichtiger: aus Sicherheitsgründen - Das Mobile ist kein Spielzeug und es sollte nur unter Aufsicht "benutzt" werden, so wie es auf dem Wickeltisch der Fall ist.
Zwar werden Mobiles so hoch aufgehangen, dass das Kind nicht an sie heran kommt, es könnte aber trotz guter Befestigung vielleicht ein Teil abfallen und das Kind könnte sich strangulieren, verschlucken, ... ich möchte es mir gar nicht so genau ausmalen.


Bei allem, was ihr für eure kleinen selber macht, solltet ihr daher daran denken, dass es eine Spielzeugrichtlinie mit vielen Vorschriften gibt (Brennbarkeit, gewisse Maße, ...) und euch bei eurem liebevollen Werk fragen: kann ich mein Kind damit alleine lassen? Ich für mich finde, dass das nur unter Aufsicht geht, wenn ich mir sicher sein kann, dass nichts passiert - auch wenn sich mal eine Naht löst.

Viel Spaß beim Nachbasteln,
Annika
- Werbung - ich habe das Produkt durch einen Gutschein vergünstigt bekommen -    
 
Zuhause muss es einfach schön sein. Ich überlege mir gerne kreative Ideen, wie ich mit einfachen Mitteln kleine Hingucker im Haus zaubern kann, die unser Zuhause individuell und gemütlich machen.

Schon beim Planen der Elektrik im Haus habe ich mir gedacht: Hier in den Flur kommt eine lange Kommode und darüber soll ein beleuchtetes Wandbild hängen. Mittlerweile gibt es viele LED Beleuchtungsmöglichkeiten, die durch Batterien betrieben werden können - da wir aber sowieso Elektrik neu verlegt haben, wurde direkt eine Steckdose für die Beleuchtung eingeplant - mit integrierter Zeitschaltuhr. Ich stelle es mir so vor, dass das Bild Abends automatisch an geht, dann im Flur eine minimale Beleuchtung spendet und kurz nach dem Zubettgehen von alleine wieder ausgeht.

Heute soll es mit dem ersten richtigen Schritt des Projektes losgehen: dem Wandbild.

Foto: Smerrob
Das perfekte Motiv
Zwischen Beginn der Renovierung und den letzten Feinarbeiten haben wir unsere kirchliche Hochzeit gefeiert. Einige Projekte habe ich daher nach hinten verschoben - irgendwann ist man ja doch einfach müde und möchte erstmal gar nichts mehr machen ;)
Umso besser: nach der Hochzeit war das perfekte Bild für mein Projekt gefunden: unser Hochzeitsfoto.

Das Material
Die Wahl des Materials für unser Wandbild war gar nicht schwer. Die Möglichkeit der Beleuchtung, bzw. sogar Durchleuchtung sollte gegeben sein und es bietet sich dafür Acrylglas an. Diese Variante wird in verschiedenen Größen und Qualitäten bei vielen Fotoshops angeboten. Im Wesentlichen mussten wir uns jetzt nur noch für Qualität und Preis entscheiden.

Der Anbieter
Ich greife gerne auf Anbieter zurück, die ich schon kenne und bei denen ich weiß, dass mir die Qualiät zusagt. Besonders für Dinge, die einfach hochwertig aussehen sollen und etwas besonderes sind, möchte ich nicht an Qualität sparen, denn das sieht man hinterher häufig.
Ein kleines Beispiel möchte ich dazu noch nennen: die Dankeskarten von Hochzeiten werden eher von wenigen für die Ewigkeit aufgehoben, die beigelegten Fotos haben vermutlich für den einzelnen mehr Wert und lohnen sich daher in besserer Qualität. Auch Fotobücher als Geschenk an Verwandte sind in besserer Qualität einfach ein doppelt so gutes Geschenk. Also: lieber etwas bei den Karten sparen und hochwertige Fotos und Fotobücher bestellen.


Da wir schon einige sehr dicke Fotobücher und auch viele Fotoabzüge für unsere Hochzeit dort bestellt haben, war Saal Digital für mich ein Anbieter, den ich gerne für mein Wandbild nutzen wollte. Hier zahlt man mehr, als bei anderen, sehr günstigen Anbietern - man bekommt dafür aber auch eine deutlich bessere Qualität. Ich gebe zu: ein wenig habe ich trotzdem noch gezögert, da ich das Bild in einer großen Größe für unsere Wand brauchte. Im Format 50x75 cm kostete das Bild letztendlich ca. 120€, inklusive Befestigungsteilen und Bohrungen dafür im Bild. Beim Bestellen habe ich eine Testaktion von Saal Digital genutzt, durch die ich einen Gutschein bekommen habe, um euch hier das Bild vorzustellen.
Kleiner Tipp für euch: es gibt auf der Seite die Möglichkeit einen 15€ Kennenlerngutschein zu nutzen, der auch schon bei geringen Bestellwerten eingelöst werden kann. Das lohnt sich auf jeden Fall - denn so kann man günstig die Qualität kennen lernen.

Nun aber weiter zum Bild. Das Foto wird mit 6-Farb-UV-Direktdruck von hinten auf das Acrylglas gedruckt und noch durch eine lichtundurchlässige Folie geschützt. Lichtundurchlässige Folie - für ein beleuchtetes Wandbild? Ja, das passt. Bevor ich meine Idee weiter verfolgt habe, habe ich am Wandbild getestet, ob alles so klappt, wie ich es mir vorstelle. Dazu habe ich einen Leuchtdraht benutzt, der zur Weihnachtsdeko gehört und geschaut, wie viel Licht durch das Bild geht und ob mir das so zusagt.


Durch die 5mm Dicke des Glases wird eine gewisse Tiefe im Bild erschaffen, die auch schon jetzt, ohne Beleuchtung, einen echten Hingucker aus unserem Hochzeitsfoto macht. Das Bild soll ja schließlich nicht nur abends super aussehen, sondern auch tagsüber für kleine Wow Effekte sorgen.
Besonders an den Kanten wird der Tiefeneffekt deutlich, ich hoffe, dass ihr ihn auf dem Foto gut erkennen könnt.

Die Qualität des Bildes ist einfach super und ich bin schon gespannt, wie es dann aussieht, wenn alles fertig ist und an unserer Wand hängt. Diese sieht nämlich momentan noch so aus... ein Bisschen kahl, wie ich finde.


Hier noch ein Paar Details zum Bestellvorgang:
In der Saal Design Software, die ihr kostenlos und unkompliziert auf der Seite herunteraden könnt, konfiguriert ihr Schritt für Schritt euer Produkt. Zuerst geht es also in die Rubrik Wandbilder, dann zum Acrylglas und dort kann schließlich die Größe und auch die Befestigung des Bildes ausgewählt werden. Super für alle, die aus dem Rahmen fallen: auch individuelle Maße sind ohne Probleme möglich.
In der Software wird auch immer angezeigt, ob euer Foto die richtige Qualität für das Endprodukt hat und am Ende kann ganz bequem die Bestellung ausgelöst werden, die Dateien werden übermittelt und ihr könnt zwischen mehreren Bezahlungsarten wählen. Ich mag am liebsten PayPal und habe daher so bestellt ;)
Obwohl es sich um ein individuelles Produkt handelt, was erst nach eurer Bestellung gedruckt werden muss, sind alle Produkte immer recht schnell da - super, oder? Für mich ein riesiger Pluspunkt, da man ja meist gerne alles gestern schon bekommen würde.

Die nächsten Schritte
Als nächstes muss ich mich noch final für Beleuchtung entscheiden, die ich für das Bild bestelle und diese dann auf einem Brett anbringen, auf dem ich das Wandbild befestigen werde. In ein Paar Wochen möchte ich euch dann das fertige Ergebnis hier vorstellen.

Liebe Grüße und bis bald,
Annika
- Werbung - diese Produkte wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt -    

Wer kennt sie nicht - die goldenen Tattoos, die in letzter Zeit Trend waren.
Irgendwie haben sie etwas tolles und ich mag die Idee, dass man sich damit stylen kann und das temporäre Design nach einer gelungenen Party einfach wieder los wird.
Als ich von Friendstipps gefragt wurde, ob ich Produkte von Glitza Fashion testen möchte, habe ich daher gerne zugesagt und war gespannt, was auf mich zukommt.


Mit dem Set von Glitza Fashion kann man glitzernde Tattoos zaubern - entweder auf der Haut oder auch auf anderen Oberflächen, die Haltbarkeit wird dabei durch den Gebrauch des Gegenstands beeinflusst, je weniger daran gerieben wird, desto länger sieht es gut aus.


Neben der Anleitung befinden sich im Set vier verschiedene Glitzerfarben, zwei Pinsel - einer groß und einer klein, und die Tattoobögen mit verschiedenen Motiven.
Die Glitzerfarben fand ich relativ in Ordnung, so ist für den Anfang vermutlich für jeden etwas dabei, mein geliebtes Gold hat mir erstmal gereicht, ich würde mir aber auch Silber und einen schönen Grünton wünschen.


Die Motivauswahl fand ich etwas ernüchternd. Vermutlich habe ich einfach nur ein Set erwischt, dass meinem persöhnlichen Geschmack nicht richtig entspricht, hinzu kommt noch, dass die Altersgruppe "Junge Erwachsene", an die das Produkt vor allem gerichtet ist, vielleicht doch unter 25 ist - ich denke, dass man mit der Wahl eines anderen Sets von Glitza Fashion eine größere Trefferquote hat.

Beim Auftrag muss man zuerst das durchsichtige Tattoo als Klebeschicht auftragen und dann mit dem Glitzer einfärben.


Wohlwissend, dass Glitzer immer eine große Sauerei veranstaltet, wenn es nicht dort landet, wo es soll, habe ich mein Tattoo über dem Waschbecken gezaubert.
Der Auftrag war leicht, man braucht auch nicht viel Glitzer und sollte somit lange etwas von den Farben aus dem Set haben.


Das Funkeln konnte mich auf jeden Fall begeistern und ich bin gerne mit Tattoo zur nächsten Grillfeier gegangen - auch bei meinen Eltern konnte ich mich so sehen lassen ;)
Die Haltbarkeit war um einiges besser als ich dachte: das Handgelenk wird ja doch öfter mal mit gewaschen, wenn man sich die Hände wäscht. Nach zwei Tagen habe ich dann beim zweiten Mal duschen nicht vorsichtig mit der Seife über das Tattoo gewischt, sondern das schon leicht brückelnde Tattoo entfernt. Ich musste nicht zu sehr schrubben, es hätte allerdings auch noch ein Paar Tage halten können (aber eben nicht mehr in aller Vollständigkeit).


Fazit
Das Set ist eine coole Idee und ich kann mir vorstellen, damit bald auch andere Dinge zu verschönern. Mit um die 20€ finde ich das Produkt etwas teuer, es ist eben doch eher eine Spielerei. Ich würde mir wünschen, dass man nicht so sehr auf die Motive festgelegt wäre und auch eigene Kreationen zaubern kann, das fehlt mir an dieser Stelle ein Bisschen. Einen Daumen hoch gibt es auf jeden Fall für die Haltbarkeit, die mich positiv überrascht hat.

Liebe Grüße,
Annika
Heute kann ich euch wieder ein Rezept vorstellen, was ich einfach nach gut dünken mache: Wirsing mit Speck und Sesam Kartoffeln.


- Werbung, da Markennennung 
 
Mögt ihr Gesellschaftsspiele auch so gerne wie ich? Dann lohnt es sich, weiter zu lesen.
Wie schon in den letzten Jahren war ich auch dieses Jahr wieder auf der Spielemesse in Essen - wie im letzten Jahr habe ich es sogar an zwei Tagen geschafft :)

Ein gemütlicher Jungesellinnenabschied

Da eine gute Freundin von mir nach dem Wochenende der Spielemesse geheiratet hat, haben wir ganz kurzfristig noch einen Junggesellinnenabschied für sie organisiert. Die Wettervorhersage lies schon vermuten, dass man lieber eine Tätigkeit indoor sucht und wir haben gedacht: warum nicht einfach zur Spiel fahren? Gesagt, getan: um ca 13:15Uhr sind wir in Essen angekommen.
Es war gar nicht so voll, wie gedacht und wir haben einen Frauenparkplatz im nahegelegenen Parkaus ergattert - hier gab es vom Parkwächter noch ein Kompliment: "Sind Sie denn überhaupt schon 18, dass Sie fahren dürfen?" ^^ - es konnte also mit noch besserer Laune losgehen.

Wir hatten keine besonderen Pläne und haben uns daher einfach nach und nach durch die Hallen geschoben. Es war nicht der vollste Tag auf der Spielemesse, den ich je erlebt habe - es war dennoch voll. Den ersten Stopp haben wir an einem Stand gemacht, der Massagegeräte verkauft hat ^^ das tat sehr gut, kam aber bei um die 160€ für zuhause erstmal nicht in Frage.


Der zweite Stopp war beim Stand von Japanime Games, wo uns das Spiel "Demon Worker" aufgefallen ist. Ich glaube für mich war es der schöne auffällige Stapel an Spielen und die pinke Verpackung in Kombination mit dem Wort "Demon" - da kann man doch gar nicht ohne einen weiteren Blick vorbei gehen, oder? ;)
Im Spiel geht es darum, die meisten "Evil Points" zu sammeln. Man startet mit zwei Menschen, die man als Arbeiter anstellen kann und kann durch Einsatz von Rohstoffen Demonen anheuern, um dann wiederum mehr Rohstoffe zu erbeuten und am Ende seine Zielkarten zu erfüllen und Punkte zu sammeln.
Am Samstag habe ich das Spiel nicht mitgenommen - ich fand es zwar cool, bei 25€ am Messestand war ich aber nicht ganz sicher, ob es mir das wert ist. Kleiner Spoiler: am Sonntag habe ich es dann doch mitgenommen :)

Am Stand von Dized haben wir uns von der Dized App Kingdomino beibringen lassen. Hier haben wir zusammen mit zwei netten Unbekannten gespielt, daher war die Erklärung dann auf Englisch, was meistens gar kein Problem ist.
Die App hatte zwar einige kleine Bugs, das Prinzip war aber ganz cool. Die Spielregeln wurden direkt an die Spielerzahl angepasst und wir wurden Schritt für Schritt durch das Spiel geführt. Einfach und praktisch. Da die App noch nicht zu 100% fertig ist, sind die kleinen Fehler zu verzeihen. Am Ende haben wir noch einen Fragebogen mit Feedback ausgefüllt und uns mit den Leuten am Stand unterhalten. Scheinbar ist das Wunschdenken noch, dass die App am Ende den Spielstand automatisch erkennen kann - ich bin gespannt.
Kingdomino kannte ich bisher nicht. Ich habe nur gesehen, dass mein Papa es gekauft hat und fand es schonmal optisch ansprechend. Im Wesentlichen geht es bei Kingdomino darum, Bausteine so an sein Königreich anzulegen, dass man möglichst große Gebiete erbaut. Diese geben je nach Anzahl der Kronensymbole die sich im Gebiet befinden am Ende viele Punkte. Die Kronen dienen dabei als Multiplikator für die Felder - bei 3 Feldern, aber nur einer Krone sind es dann 3x1=3 Punkte, bei zwei Kronen wären es schon 3x2=6 Punkte.
Ein tolles Spiel! Das haben wir uns gemerkt und auf die Wunschliste gesetzt.

Nach einem kleinen, mitgebrachten Snack haben wir uns dann auf in die kleineren Hallen gemacht. Hier trifft man meist die etwas kleineren Entwickler, oft auch aus dem Ausland. Das finde ich immer sehr spannend, da in die kleinen Spiele auch oft viel Liebe gesteckt wird und sie toll designed sind. Häufig kommt man hier sogar ins Gespräch mit einem der Entwickler.

Als wir um den Stand von Fever Games rumgeschlichen sind, hat uns eine spielende Gruppe entdeckt und direkt eingeladen, mit ihnen "Bobbidi Boom" zu spielen. Das Spiel hatten wir sowieso schon ins Auge gefasst und wir konnten natürlich nicht nein sagen. Unsere Gruppe bestand dann aus 5 Personen verschiedenster Herkunft und schon konnte es losgehen.
Bei "Bobbidi Boom" hat jeder ein Kartendeck, was in mehreren Runden erweitert wird. Es gibt verschiedene Symbole in verschiedener Anzahl und man sollte sich am Anfang genau merken, welche Karten man in seinem Deck hat. Dann wird gemischt und der Spaß kann beginnen ;). Ich muss zugeben - mein erster Gedanke war "Karten merken??? Das ist doch bestimmt ein doofes Spiel"... aber ich wurde eines besseren belehrt.
 Nach und nach deckt jeder Spieler die oberste Karte seines Decks auf. Aber Vorsicht: der Kessel darf nicht explodieren, sonst ist man raus. Beim ersten Mal explodiert der Kessel, sobald drei gleiche Symbole aufgedeckt wurden, danach bei 4 gleichen Symbolen, usw. Die Spieler können einschätzen, wie hoch die Gefahr ist, die falsche Karte aufzudecken und entscheiden, zu passen. Wenn nur noch ein Spieler dabei ist, wird die Runde ausgewertet. In der Auswertung liegen neue Karten fürs Deck aus und es geht nach der Reihenfolge des Ausscheidens. Wer nicht explodiert ist, sondern gepasst hat, darf eine Karte aussuchen und wer explodiert ist, muss die Karte mit dem niedrigsten Wert nehmen. Im Spiel befinden sich auch Sonderkarten, die der Runde noch etwas Abwechslung verleihen. Am Ende gewinnt die Person mit dem wertvollsten Deck.
Nach der Runde war für drei von uns sofort klar: das Spiel nehmen wir mit :)

Anschließend sind wir noch durch die Hallen geschlendert und haben uns auch das eine oder andere Spiel angeschaut, von dem ich hier nicht berichtet habe. Danach mussten wir aber doch so langsam los, um nicht zu spät zum Essen zu kommen. Um Kingdomino zu kaufen sind wir dann noch schnell am Galeria Kaufhof Stand vorbei gehuscht und haben dann die Messe verlassen.
Für mich ein absolut gelungener Tag.

Sonntag - mein Messetag zwei

Am zweiten Tag war ich mit meinen Schwestern und Partnern auf der Messe. Zuerst sind wir zu einem sehr leckeren Frühstück bei meiner Schwester in Dortmund gewesen und dann nach Essen gefahren. Dort angekommen mussten wir feststellen: neeeiiiiiiinnnn, alle Parkplätze besetzt, wir müssen auf P10 und dann mit dem Schuttle fahren :(
Ob es deswegen war, weil wegen des Sturms keine Bahn fuhr? Oder weil es einfach schon so voll war? Keine Ahnung. Auf P10 angekommen stellte sich die Situation erstmal nicht mehr besser da: riesige Schlangen zum Schuttle. Na toll!
Zum Glück ging das ganze dann etwas schneller als in den Jahren vorher. Auf dem Parkplatz konnte man schon Marken fürs Parken kaufen und nach maximal 10 Minuten saßen wir im Shuttle.

Wie auch am Samstag sind wir in Halle 1 gestartet. Vom Vortag habe ich mir noch gemerkt, dass ich gerne "Whoosh" von Artipia Games probieren würde, welches man über Kickstarter mitfinanzieren konnte. Das Artwork ist einfach so knuffig, da konnte ich nicht dran vorbei.
Bei "Whoosh" liegen Monsterkarten in der Mitte aus - diese gilt es, mit den abgebildeten Waffen zu besiegen. Alle Handkarten werden verteilt und die Mitspieler decken diese nach und nach nebeneinander auf. Sobald die richtigen Waffen liegen, um ein Monster zu erlegen, kann man sich dies schnappen und vor sich ablegen. Alle Karten werden wieder unter die Stapel der Spieler geschoben und es geht weiter. Fälschlich geschnappte Montster werden umgedreht gesammelt und zählen Minuspunkte. Sobald ein Monsterstapel leer ist, ist das Spiel beendet und es werden Punkte gezählt.
Da nur eine meiner Schwestern ein Schnelligkeitsfan ist, haben wir das knuffige Spiel nicht gekauft.

Am Stand von Lookout Games sahen einige Spiele interessant aus. Da nur für die Isle of Skye Erweiterung Plätze frei waren, haben wir uns zu einem netten Asiaten dazugesellt und mal wieder eine Runde auf Englisch gespielt. Die Erweiterung macht das Spiel deutlich komplexer und jede Runde dauert dadurch auch länger. Da ich ein großer Fan vom Isle of Skye bin, hätte ich das Spiel sofort mitgenommen - es war aber auf deutsch schon ausverkauft.

Als nächstes wollte ich dann mit allen Demon Worker zeigen - um mich zu entscheiden, ob ich das Spiel kaufe, oder nicht. Fazit: eine meiner Schwestern und ich haben das Spiel dann mitgenommen :)


"Jetzt ein Stand zum Sitzen" - schließlich sind wir durch Halle 3 geschlendert und haben uns für ein Paar Spiele am Amigo Stand hingesetzt. an der Spieleausleihe gibt es da eigentlich alles mögliche und meine Schwester brachte zuerst "Deja-Vu" mit. An der Spieleausleihe bekommt man die Spiele immer ohne Deckel, damit nicht so viel geklaut wird. Später habe ich festgestellt, dass mich der Deckel vom Spiel auch gar nicht angesprochen hätte :D - beim Erklären des Spiels war ich mir auch nicht sicher, ob mich das Spiel überhaupt anspricht.
Das Spiel besteht aus Spielkarten und Gegenstandsplättchen. Zu Beginn werden die Karten gemischt, 9 werden beiseite gelegt und alle Gegenstandsplättchen werden (gut für alle erreichbar) verteilt. Jetzt wird immer eine Karte offen auf den Ablagestapel gelegt und somit die vorherige verdeckt. Jeder Gegenstand kommt genau zwei mal im Spiel vor und man kann sich das Gegenstandsplättchen schnappen, sobald man meint, das beide Symbole im Ablagestapel zu finden sind. Gar nicht so einfach bei den ähnlichen Symbolen - war es die Warnweste, oder doch das gestreifte T-Shirt, was schonmal vorkam? Der Clou am ganzen: wenn jemand ein falsches Symbol genommen hat, fällt das sofort auf, wenn dieses Symbol durch einen anderen Spieler aufgedeckt wird, oder bei der Kontrolle der 9 Karten, die beiseite gelegt wurden.
Trotz anfänglicher Skepsis: das Spiel hat allen Spaß gemacht und wir werden es uns vermutlich bald zulegen.
Expertenlevel: das Spiel auf einem bunten Tisch spielen :D

... wenn wir schonmal sitzen... können wir ja auch noch ein Spiel besorgen.
"Schöne Sch#!?e" war unsere zweite Wahl. Bei diesem Spiel geht es darum, möglichst wenige Minuspunkte zu sammeln. Auch hier wird der Kartenstapel gemischt und ein Paar Karten werden beiseite gelegt. Jeder bekommt noch rote Chips und dann kann es losgehen.
Der Spieler der an der Reihe ist kann entscheiden, ob er die offengedeckte Karte nimmt, oder einen seiner Chips ausspielt, um sie nicht nehmen zu müssen. Alle Karten zeigen Missgeschicke, die einem passieren können ("Schöne Scheiße"...) und haben eine Nummer, die für die Minuspunkte der Karte steht. Wenn man Reihen ohne Unterbrechung bildet, zählt nur die niedrigste Karte bei den Minuspunkten - aber Achtung: durch die weggelegten Karten bilden sich Lücken, man kann sich also nicht sicher sein, ob die Reihe noch gefüllt wird.
Wenn Karten von mehreren Spielern durch einen ausgespielten Chip abgelehnt wurden, kann es durchaus attraktiv werden, die Karte doch zu nehmen - denn ihr bekommt auch die Chips und diese zählen am Ende als Pluspunkte oder sie können euch vor weiteren Minuspunktenkarten bewahren. Das Spiel endet, wenn die letzte Karte des Stapels verteilt wurde und es werden Punkte gezählt.
Einfach, nicht zu lange und was tolles für Zwischendurch.

Nach einem Ausflug in die kleineren Hallen, um die Comic Action zu besuchen, die immer Teil der Spielemesse ist, sind wir doch wieder in den größeren Hallen gelandet - unser Gefühl war, dass sich die Comic Action fast aufgelöst hat... sonst wurde man von großen Comicständen in einer eigenen großen Ecke begrüßt, das haben wir dieses Mal etwas vermisst. Oder waren wir einfach nicht am richtigen Ort?
Jetzt haben wir den Pegasusstand besucht, um noch etwas über Queendomino zu hören, ein Selfie vor der Wand zu machen und somit Bonuskarten für Kingdomino abzustauben.
Auf meine Frage "was ist denn der Unterschied zwischen Kingdomino und Queendomino?" bekam ich keine 100% passende Antwort - es ist eben größer. Statt mit 5x5 Feldern wird auf 7x7 Feldern gespielt - man kann die beiden Spiele auch kombinieren.
Da mich Kingdomino schon überzeugt hatte, habe ich Queendomino dann auch einfach mitgenommen - bald kann ich euch dann hier vom Unterschied berichten :P

Auch dieser Messetag endete dann am Stand von Galeria Kaufhof, wo wir die Erweiterung für "Isle of Skye" kaufen konnten. Danach wollten wir ursprünglich ins Ginyuu in den Ruhrpark, hatten und aber nicht informiert, dass das Sonntags gar nicht auf hat ^^ also sind wir den guten Gerüchen von "L'Osteria" gefolgt und haben die leckerste Monsterpizza gegessen.

Fazit

Die Spiel 2017 war wieder ein voller Erfolg. Trotz zwei Messetagen habe ich das Gefühl, gar nicht alles gesehen zu haben. Schlimm ist das aber nicht, ich habe genug tolle Spiele entdeckt und genug eingekauft :P

Tipps für den nächsten Messebesuch
  • Sei dir bewusst, dass es voll wird
  • Nimm etwas zu trinken mit - 0,5l Cola liegen z.B. bei ca 3,50€
  • Nimm ein wenig zu Essen mit - dann musst du dafür nicht lange anstehen
  • Beim Kauf mehrerer Spiele kann man gut handeln und ein Paar Euros sparen
  • Spiel auch mit Fremden - das macht immer besonders viel Spaß und du hast die Chance, mehr auszuprobieren, da du nicht immer auf einen leeren Tisch warten musst
In den kommenden Wochen möchte ich euch gerne noch einige der Spiele genauer vorstellen. Bilder sagen mehr als tausend Worte und neue Spiele für die kalte Jahreszeit sind einfach Gold wert - daher bald noch mehr dazu.

Und jetzt... wird gespielt ;)
Liebe Grüße,
Annika
Halloween steht vor der Tür und ich liebe es, überall Anregungen für tolle Verkleidungen, Makeup, Deko und Leckereien zu sehen. Einige Dinge kann man gut nachmachen, andere sind zu aufwändig und man versucht es gar nicht und wiederum andere gehen einfach in die Hose.
Heute möchte ich euch drei kleine Tipps vorstellen, die leicht gelingen und auch last Minute noch möglich sind.

Schleimsuppe mit Haaren und Eiter

...oder auch Käse-Lauch-Suppe mit Lebensmittelfarbe gefärbt.
Wenn ihr Gastgeber einer Halloweenparty seid und an eine Suppe gedacht habt, kann ich euch nur Käse-Lauch-Suppe empfehlen, die ihr mit etwas blauer Lebensmittelfarbe etwas ekelig aussieht. Ihr braucht nur ein Fläschchen kaufen, was etwa 0,50€-1€ kostet und schon ist eure Mahlzeit gepimpt.
Ihr habt noch nie so eine Suppe gekocht? Mein Rezept dazu könnt ihr hier finden.


Simples Kostüm und vorhandene Schminke

Ihr müsst nicht immer das ausgefallenste Kostüm tragen oder die aufwändigste Schminke zaubern, damit ihr ein Hingucker seid. Bereits einige Dinge, die ihr vielleicht schon zuhause habt reichen für einen Look aus dem Horrorfilm aus.

Vorhandene Schminke: Meinen Look habe ich komplett mit Produkten geschminkt, die ich zuhause hatte. Das größte Problem könnte der zu helle Teint sein - hier habe ich noch eine deutlich zu helle Foundation gefunden, die ich für solche Zwecke behalten habe. Wenn ihr sowas nicht zuhause habt, gibt es so eine Foundation auch günstig in der Drogerie. Ein weiterer Vorteil dabei: die Schminke lässt sich angenehm tragen und fühlt sich nicht wie eine Maske an.
Der Lidschatten besteht aus einem Schwarzton und einem Rotton aus einer meiner Lidschattenpaletten. Es kommt dabei gar nicht so sehr auf die Marke an, der Lidschatten sollte jedoch gut decken. Pudert euch beim Auftragen am besten eine dicke Schicht transparentes Puder unter die Augen, damit ihr die herunterfallenden schwarzen Pigmente vom Lidschatten leicht mit einem Pinsel entfernen könnt, sonst seht ihr schnell aus wie ein Panda, wenn ihr euch einmal durchs Gesicht wischt.Meine Maskara sieht man nur im Gif gut - auch hier könnt ihr beliebige Marken verwenden.

Ein uraltes Nachthemd, z.B. aus Leinen ist in meinen Augen ein perfektes Outfit. Ihr könnt darunter noch ein Top und eine Strumpfhose tragen, damit es wärmer ist - oder ihr seid auf einer warmen Hallenparty und habt von vornerein nicht zu viel an ;) so ein Nachthemd könnte eure Oma haben. Zur Not tut es aber auch ein neues, einfaches Nachthemd: am besten weiß.
Eure Oma wird sicher nicht wollen, dass ihr das Nachthemd mit Kunstblut oder ähnlichem einschmiert - das ist aber auch gar nicht nötig. Das Ungewisse macht einen Horrorfilm besonders gruselig... handelt es sich nur um ein Mädchen, was aus dem Bett gekrochen ist? Oder... was ist da los? Mit Kunstblut nimmt man diesen Spannungsmoment eher weg und das wäre schade.

Accessoires: ein altes Kuscheltier ist der perfekte Begleiter fürs Nachthemd. Ich habe einfach einen Kuschelhund von Ikea genommen. Wenn ihr an der Nähmaschine talentiert seid, könntet ihr diesen kuscheligen Begleiter auch noch zur Handtasche mit Reisverschluss umfunktionieren ;)

Creepy gifs

Facebook hat die Gifs wieder aus der Versenkung geholt. Eigentlich ein NoGo für jede Homepage - aber an manchen Stellen passen sie eben doch.
Erstellt doch ein gruseliges Gif und schickt es an eure Freunde weiter ;)


So gehts: für ein Gif wie ich es gemacht habe eignet sich schlechte Beleuchtung gut - im Gruselfilm ist es ja auch selten hell ;) Vielleicht habt ihr ein Stativ, sonst eignet sich auch jemand, der in gewisser Entfernung steht und immer wieder auf den Auslöser drückt, während ihr euch auf die Kamera zu bewegt.
Erstellen des Gifs: im Netz findet ihr viele Programme, die sehr selbsterklärend sind und nichts kosten. Wichtig: beim Download auf Viren scannen, sonst kann es zu bösen Überraschungen kommen. Für einen kleinen Überraschungseffekt könnt ihr einige Bilder schneller hintereinander laufen lassen (ca. 20/100 Sekunden). In meinem Gif habe ich noch den Anfang und das Ende länger angezeigt (3 Sekunden) und es auch rückwärts laufen lassen, damit kein Sprung zu sehen ist.


Im Oktober läuft die Blogparade zum Thema Bloggers' Halloween und ihr könnt heute auf folgenden Blogs weitere Beiträge finden:

Hydrogenperoxid   Preppie and me   Beauty and the beam   Tea and Scones   Makeupinflight   Lipstickbunnies    Puderperlen   Modern Snowwhite   ChaosMarie'chen

Das stöbern lohnt sich, denn bereits am 13.10. und am 20.10. gab es auf vielen Blogs tolle Beiträge.

Was habt ihr so für Halloween geplant? Seid ihr Fans oder habt mir mit dem ganzen Grusel nichts am Hut?

Gruselige Grüße,
Annika
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