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Nachdem ich euch schon die einfache Bastelvariante für wundervolle Papierblumen gezeigt habe, kommt nun der Hingucker. In diesem DIY zaubern wir gemeinsam eine detailreiche Rose, die als Hingucker für eure Deko dienen kann. Sie wirkt wundervoll im Regal, neben einer Stehlampe, oder auch als Deko für Hallenwände.
Der Aufwand für eine Blume ist relativ hoch und ihr braucht über eine Stunde für eine Blume - der WOW-Effekt ist jedoch garantiert und ihr werdet selber stolz auf euer Ergebnis sein.


Material

Die großen Rosen habe ich für unsere Hochzeit als Hingucker gebastelt. In einem "Set" von Blumen kamen sie nur einmal vor und ich habe sie immer aus Rosa Tonkarton gebastelt. Im Vorfeld wurde mir auch hierfür Material zum Testen von Folia Bringmann zur Verfügung gestellt. Ich habe sowohl Tonpapier, als auch Tonkarton im Format 50cm x 70cm ausprobiert und kann euch beide Varianten weiter empfehlen. Das Tonpapier ist etwas leichter zu verarbeiten und der Tonkarton dafür später stabiler in der Form.
Die genaue Menge an Blütenblättern für eine Rose ergibt sich erst beim Arbeiten - mal habe ich mehr benötigt und mal weniger. Geplant habe ich mit 24 Blütenblättern pro Rose. Aus einem Bogen Tonkarton habe ich vier Blätter gemacht und somit eine sehr große Rose gezaubert. Prinzipiell könnt ihr auch A4 Karton verwenden, der dann ein ähnliches Format hat und eventuell sogar günstiger zu bekommen ist. Bei mir haben sich wegen der kleinen, einfachen Blumen die ich basteln wollte die Bögen eher angeboten, weil ich das Material für mehrere Zwecke benutzen konnte.

Außerdem werden noch ein Stift, eine Schere und schnell trocknender Kleber benötigt. Ich habe mit der Heißklebepistole gearbeitet - das geht schnell und hält bombig. Wenn ihr so eine Pistole nicht besitzt, bekommt ihr schon für um die 15€ welche.

Damit euch die Größe der Rose etwas bewusster wird: Hier ein Foto von mir, wo ich verträumt der Rede unseres Trauzeugen zuhöre. Etwa einen Meter hinter mir ist die Rose an der Palisade befestigt.

Foto: Smerrob

Anleitung

Wenn ihr wie ich Bögen verwendet und die gleiche Größe basteln möchtet wie auf dem Foto, müsst ihr zuerst die Bögen vierteln. Danach solltet ihr am besten aus einem Blatt eine Schablone machen, an der ihr später entlang schneiden könnt. Für meine Schablone habe ich das Blatt in der Mitte geknickt, damit ich besser die Mitte erkenne. das Blatt muss nicht unbedingt symmetrisch sein und man kann die Form relativ frei wählen. Der untere gerade Teil sollte nicht zu kurz sein und nach dem geraden Teil müssen die Blätter relativ schnell ihre volle Breite erreichen. Kleine Wellen am oberen Rand machen das Blatt noch etwas detailreicher und sehen natürlich aus.

Übrigens: ich habe für diese Anleitung eine ganz kleine Variante der Blume gemacht, damit ich sie besser fotografieren kann. Die Blätter sind in diesem Fall ca 4cm x 6cm groß und die Blume am Ende etwa so groß wie meine Blumen für die Kirchenbank. Bei den großen Blumen ist in meinen Augen nochmal alles etwas einfacher, weil das Biegen des Papiers nicht so fuckelig ist.


  • Erstellt eure Schablone und schneidet 24 Blätter aus. Ich habe es mir einfach gemacht und einfach vier Blätter übereinander gelegt, die Schablone oben drauf gelegt und dann geschnitten. Es kommt nicht so sehr auf die Genauigkeit an, wenn es euch aber anders besser liegt, könnt ihr natürlich auch jedes Blatt einzeln mit abgemalter Schablone schneiden
  • Die ersten beiden Blätter werden so übereinander geklebt, dass sich die geraden Stücke überdecken.
  • Danach die Blätter nach oben knicken und leicht einrollen.
  • Jetzt die Mitte beachten, damit eure Rose gerade wird und das eine Blatt über das andere kleben.
  • Die Basis ist jetzt schon geschafft. Das nächste Blatt wird 90° versetzt angeklebt und ebenfalls geknickt, gebogen und an die vorhandenen Blätter geklebt. Hierbei ist es wichtig, dass ihr etwas Abstand zu den ersten Blättern lasst, damit sie die Blüte langsam öffnet. Dazu könnt ihr die Mitte des neuen Blattes mit euren Fingern auf Abstand der anderen Mitten bringen - so ist auch gleichzeitig gewährleistet, dass eure Rose gerade bleibt.
  • Das vierte Blatt wird nach dem gleichen Schema gegenüber vom dritten angeklebt. Bei den folgenden Blättern klebt ihr dann nicht mehr gegenüber, sondern immer um 90° versetzt.
  • Damit eure Blüte auch wachsen kann, müsst ihr die geraden Seiten der Blätter immer wieder etwas weiter außen festkleben - etwa so, dass der Knick, der nach der geraden Kante gemacht wird dann an der Basis der Blüte ist.
  • Wenn ihr an einem Punkt angekommen seid, wo die Blätter in die Senkrechte stehen, bzw sich schon etwas nach außen neigen, könnt ihr anfangen, die Blätter oben ein wenig nach außen zu bieten. Das ergibt einen tollen Effekt und eure Blüte öffnet sich wie eine echte Rose.
  • Je weiter die Blätter sich nach außen neigen, desto weiter unten solltet ihr sie festkleben, damit die Blüte sich weiter öffnet. Um eine schöne Biegung der Blätter zu erzeugen, könnt ihr das Blatt im unteren teil etwa in der Hälfte knicken und dann die Ränder nach außen rollen.
  • Damit es nicht irgendwann so wirkt, als würde sich das Muster wiederholen, solltet ihr ab und an eine Versetzung der Blätter um 45° machen und dann wieder mit 90° weiter machen. Dabei schaut ihr am besten, wo das neue Blatt am besten passt.

 
  • Wenn eure Blüte schon weit geöffnet ist, müsst ihr euch auch nicht mehr daran halten, immer um 90° versetzt weiter zu machen. Setzt besonders die letzten Blätter da hin, wo sie noch zu fehlen scheinen, bis alle Lücken geschlossen sind und euch eure Rose komplett vorkommt.


  • Besonders das Biegen nach Außen erfordert zu Anfang etwas Geduld und Vorstellungskraft. Nach ein wenig Ausprobieren habt ihr es aber raus und es sieht einfach nur gut aus.

 






 Meine Tipps

Nicht zu detailliert arbeiten: achtet besonders darauf, euch nicht zu lange mit der Mitte zu beschäftigen. Bei der großen Variante der Rose passiert es schnell, dass man die Blätter mit zu geringem Abstand anklebt und sich die Blüte somit nicht genug öffnet. Dann braucht ihr viel mehr Blätter für eine Blüte und die Mitte wirkt einfach etwas überladen.

Erst oben kleben, dann unten: bei den ersten Blättern bietet es sich an, vor allem am oberen Teil zu kleben. Hier soll alles halten und der untere Teil wird schon von alleine in Form gehalten. Je weiter sich die Blüte öffnet, desto weiter unten solltet ihr kleben. Eigentlich logisch, denn die oberen Kanten werden ja immer mehr nach Außen gebogen.

Nicht zu viel Klebe nutzen: besonders bei der Heißklebepistole verbrennt ihr euch sonst nur und es dauert unnötig lange. Selbst bei der großen Rose reicht ein X zur Befestigung der Blätter an der Unterseite und eine kurze Linie für das Befestigen der Blätter oben aneinander.



Und jetzt: ran ans Basteln. Ich hoffe, dass euch die Anleitung gefallen hat und ich freue mich auf Eure Ergebnisse.

Liebe Grüße,
Annika
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In meinem Beitrag mit 10 Tipps zur Planung eurer Hochzeitsdeko habe ich euch meine Papierblumen gezeigt, die unsere Hallenwände geschmückt haben. Heute möchte ich euch nochmal verschiedene Varianten zeigen und ein wenig dazu erklären.

Ich habe zwei verschiedene Varianten der Blumen gebastelt - eine sehr einfache und eine etwas aufwändigere. Somit habe ich ein Paar Highlights schaffen können und den Aufwand trotzdem so gering wie Möglich gehalten. Für eine der einfacheren Blumen habe ich ca. 20 Minuten gebraucht und für die aufwändigere über eine Stunde.

Schon vorab eine kleine Annekdote: die Lieferung des gesamten Materials hat wegen Betriebsferien relativ lange gedauert und deswegen habe ich meine Familie und die Familie meines Mannes am Wochenende vor der Hochzeit eingeladen, damit wir gemeinsam über 100 Blumen gebastelt haben ^^ Ich glaube wir waren die meiste Zeit lang 8 Bastler und haben insgesamt 14 Stunden (mindestens) gebastelt - so eine Masse kostet eben einiges an Zeit ;) aber es hat sich gelohnt und jede Brandblase war es wert.

Die Varianten

Euch sind bei der Wahl der Varianten keine Grenzen gesetzt.
Für meine Hochzeitsdeko habe ich diese Varianten gebastelt:
  • groß und aufwändig
  • groß und einfach
  • klein und einfach
  • Kirchenbankgröße
Selbstverständlich könnt ihr auch ganz kleine Blumen basteln und daraus beispielsweise Kopfschmuck für ein Fotoshooting machen, oder Weihnachtsgeschenke verzieren.

Das Material

Bei der Wahl des Papiers könnt ihr etwas rumprobieren. In den letzten Jahren habe ich schon ein Paar Mal mit Folia Bringmann zusammen gearbeitet und Bastelmaterial zur Verfügung gestellt bekommen, damit ich euch hier ein Paar Bastelideen zeigen kann. Auch dieses Mal hatte ich Glück und habe ein Paket bekommen mit Materialien zum Ausprobieren. Also habe ich zuerst mit Tonpapier und später mit Tonkarton meine Blumen getestet. Beides funktioniert gut, die Tonkarton Variante ist jedoch stabiler, was mir für das Befestigen an den Wänden besser gefallen hat.
Für die kleineren Blumen aus der einfacheren Variante habe ich auch Transparentpapier benutzt, davon gibt es bei Folia verschiedene Farben und es sieht einfach wundervoll aus, da durch das einfallende Licht nochmal eine schöne Farbvielfalt entsteht.

Meine ersten Versuche mit den Blumen sahen noch ganz anders aus

Am besten nutzt ihr das gleiche Ausgangsmaterial für alle Blumen, die ihr basteln möchtet. Dadurch könnt ihr größere Mengen bestellen und auch eventuell eure Pläne gut ändern, falls ihr euch während des Bastelns noch für andere Varianten entscheidet.
Den Tonkarton gibt es als Bögen in der Größe 50x70cm und auch die Transparentpapierrollen sind in dieser Größe. Daraus ergibt sich auch der Vorteil, dass man beim Zuschneiden gleich vorgehen kann und etwas mehr Routine rein kommt - ich spreche aus Erfahrung: bei einer großen Menge Blumen ist das super ;)

Ein Meer von wundervollen Blumen - das war eine Arbeit

Das braucht ihr an Material für eine Blume der verschiedenen Varianten:
  • groß und aufwändig: 6 Bögen - bei dieser Variante empfehle ich euch Tonpapier oder Tonkarton, Transparentpapier funktioniert nicht so gut
  • groß und einfach: 4 Bögen
  • klein und einfach: 2 Bögen
  • Kirchenbankgröße: Reste aus der kleinen, einfachen Variante (ca. 15x15 cm)
Je nach Menge an Blumen, die ihr basteln möchtet würde ich euch empfehlen, entweder das lokale Bastelgeschäft zu unterstützen, je nach Farben im Supermarkt nach Material zu gucken, oder bei besonders großen Mengen im Internet zu bestellen.
Für die große Menge, die ich für die Hochzeit basteln wollte, habe ich im Internet bestellt. Ich habe mehr als 200 Bögen Tonpapier und mindestens 50 Rollen Transparentpapier verbastelt - mein Paket wog etwa 16kg ^^. Am günstigsten waren dabei für das Transparentpapier 5er Packs mit den Rollen und für die Tonkartonbögen 25er Packungen.

Das soll auch schon genug Vorabinfo gewesen sein, hier geht es zur Anleitung:

Anleitung Einfache Variante
Anleitung aufwändigere Variante

Viel Spaß beim Basteln,
Annika
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Ich möchte euch in diesem Beitrag gerne eine Anleitung zu meinen einfachen Papierblumen zeigen - mit solchen Blumen könnt ihr super dekorieren und für einen gewissen WOW-Effekt sorgen. Und das ganze geht schnell und einfach.


Material

Wie ihr auf dem Bild seht und eventuell auch schon in meinen anderen Beiträgen zum Thema Hochzeit gelesen habt, habe ich verschiedene Varianten der Blumen gebastelt. Ihr könnt die Blumen in verschiedensten Größen und auch mit unterschiedlichem Material basteln. Mein Ausgangspapier waren immer Bögen im Format 50cm x 70cm. Ein Teil hiervon wurde mir kostenlos von Folia Bringmann zur Verfügung gestellt, damit ich etwas Ausprobieren kann und euch von meiner Bastelei berichten kann - vielen Dank dafür.

Für jede Blume braucht ihr 4 Quadrate eures Materials.

Material für meine Varianten
  • groß: 4 Bögen, die jeweils auf das Format 50cm x 50cm geschnitten werden
  • klein: 2 Bogen, die erst halbiert und dann quadratisch auf 35cm x 35cm geschnitten werden
  • Kirchenbankgröße: aus Resten der kleinen Variante - der Rest eines Bogens ergibt 4 Stück ca 15cm x 15cm
Ich habe Tonkarton mit 220g von Folia in verschiedenen rosa und lila Tönen verwendet und dazu noch rosanes Transparentpapier.


Anleitung

Wenn euer Ausgangsmaterial wie bei mir nicht quadratisch ist, müsst ihr es zuerst in Quadrate schneiden. Dazu könnt ihr entweder ausmessen und euren ersten Schnitt als Schablone nehmen, oder die obere Kante auf die linke Kante falten und dann den überstehenden Teil abschneiden - je nachdem, was für euch einfacher ist.
Jetzt kann es richtig los gehen.

  • Faltet das Quadrat zweimal in der Mitte.
  • Dann das Papier diagonal falten, sodass die geschlossenen Seiten wie auf dem Bild zusammen gelegt sind.
  • Nehmt euch ein neues Stück Papier hinzu, aus dem ihr die Schablone für die Blätter machen könnt.
  • Ihr braucht nur ein Viertel von der Originalgröße des Blattes aus dem ihr die Blume macht.
  • Dieses Viertel faltet ihr diagonal und schneidet es zu einem Dreieck, welches die gleiche Form hat, wie euer gefaltetes Quadrat.
  • Das Schablonenblatt wird jetzt so gefalten, dass es aussieht, wie ein halber Drachen.
  • An der geschlossenen Stelle ist die Spitze eures Blütenblatts. Zeichnet die Rundung so an, dass ihr hinterher mit der Schere bis etwa zu einem Drittel euer gefaltenes Quadrat einschneidet - das sorgt dafür, dass eure Blätter nicht so zusammenhängen.
  • Nach dem Ausschneiden habt ihr eine symmetrische Blütenform, die ihr jetzt für alle Teile verwenden könnt. Die symmetrische Form ist für das Zusammenkleben der Blätter wichtig - sie sehen so einfach besser aus.
  • Nach dem Schneiden solltet ihr eine Blütenform wie auf dem dritten Foto haben. Von diesen Formen könnt ihr schonmal vier zurechtschneiden.
  • Aus den vier Blütenformen bereitet ihr nun die einzelnen Blätter vor.
  • Im ersten Blatt schneidet ihr entlang einer Blüte bis in die Mitte ein.
  • Beim zweiten Blatt schneidet ihr eine Blüte aus, indem ihr zwei Mal bis zur Mitte schneidet. Das ausgeschnittene Teil ergibt das siebte Blütenblatt
  • Beim dritten Blatt werden zwei Blüten abgetrennt und ergeben Blüte 6, beim vierten Blatt werden drei Blüten geschnitten und ergeben Blüte 5.
  • Am besten ordnet ihr die Blüten einmal nach Zahlen und fangt dann mit dem Kleben an.
  • Bei den ersten Blüten wird immer eine Blüte über die daneben geklebt - hier zahlt sich die Symmetrie der Schablone aus.
  • Bei Blütenblatt 5 müsst ihr nur noch ein halbes Blütenblatt über das andere kleben und bei den letzten beiden Blütenblättern noch etwas weniger.
  • Ab besten biegt ihr die letzten drei Blütenblätter auch schon etwas vor, dann sind sie leichter zu kleben.
  • Wenn ihr die einzelnen Teile vorbereitet habt, ist es sinnvoll, die Blüten am Rand schon etwas einzurollen. Ich mache das einfach mit meinen Fingern, ihr könnt aber auch einen Stift zur Hilfe nehmen.
  • Das erste Blütenblatt muss in der Mitte etwas runter gedrückt werden, damit es einen gewissen Stand hat - so kippt die Blüte nicht so leicht hin und her. Dazu könnt ihr einfach vier Finger etwa gleich weit von der Mitte aufsetzen und dann drücken.
  • Von den folgenden Blütenblättern solltet ihr immer ein Bisschen unten abschneiden, sonst sieht die Blume später aus, als wenn sie auseinander geht und euch entgegen kommt.
  • Am Rand könnt ihr dann den Heißkleber verteilen und anschließend das Blütenblatt in das vorherige kleben.
  • Ab dem fünften Blütenblatt lassen sich die Blüten nicht mehr so leicht nach außen biegen. Hier lasse ich die Blätter dann so, wie sie sind.
  •  Und schwupps - schon habt ihr mit wenig Aufwand eine tolle Papierblume gezaubert.

Meine Tipps

Arbeitsteilung: Wenn ihr besonders viele Blumen (beispielsweise für eure Hochzeitsdeko) basteln möchtet, macht es Sinn, die Arbeit einfach zu teilen. Wir haben teilweise zu sieben Personen daran gesessen und hatten dafür einen, der nur Quadrate vorbereitet hat, drei haben Formen geschnitten und zwei geklebt. Als hinterher schon viel geschnitten war, hat der Quadratschneider zum Formenschneiden und ein Formenschneider zum Kleben gewechselt. So wusste jeder gut, was er macht und konnte immer schneller und besser dabei werden.
Es waren übrigens um die 15 Stunden Arbeit zu 7 Personen, bis wir dann endlich alle ca 100 Blumen fertig hatten ^^

Kirchendeko: Für die Deko der Kirchenbänke haben wir jeweils 2m Schleifenband an die Blumen geklebt. Am besten schaut ihr einfach mal nach einer Messe in eurer Kirche vorbei und probiert, wie man die Blumen fest machen kann und welche Bandlänge dafür geeignet ist. Nicht an allen Bänken kann man die Blumen gleich gut befestigen

Reste verwerten: Die Reste des Papiers sind einfach zu schade zum Wegwerfen. Wir haben daraus noch Tischnummern, den Sitzplan und auch die Blumen für die Kirchenbänke gemacht.

Befestigung: Die meisten Blumen haben wir in der Schützenhalle an Palisaden befestigt. Da man die Befestigung nicht gesehen hat, haben wir günstiges, breites Geschenkband genommen und mit Heißkleber an die Blumen geklebt. So kann man die Blumen hinterher ohne Probleme wieder losbekommen und auch eventuell nochmal benutzen, oder verkaufen.

Vielfältigkeit: Wenn ihr euch verschiedene Schablonen für die Blumen erstellt, verschieden große, verschieden farbige und auch Blumen aus unterschiedlichen Materialien bastelt, wirkt das Ergebnis direkt viel aufwändiger. Wenn ihr die Blüten beispielsweise etwas spitzer macht wirkt es fast wie eine andere Bastelvorlage. Super, oder nicht? So könnt ihr mit einfachen Mitteln große Vielfalt schaffen und habt keinen zu großen Aufwand.


Ich hoffe, dass euch diese Anleitung gefallen hat und ich würde mich über ein Paar Bilder mit euren Ergebnissen freuen. Viel Spaß beim Basteln.

Annika


Um unsere Hochzeitsfeier zu einem gelungenen und persönlichen Fest zu machen, habe ich nachdem die Location feststand sofort überlegt, wie wir die Dekoration am besten planen können. Der Raum soll etwas her machen und ich wollte mich nicht in zu viele Details und Kosten verrennen. Daher habe ich heute 10 Tipps zur Planung eurer Hochzeitsdekoration.

Foto: Smerrob

1. Frische Blumen und Vasen

Ein Bestandteil der Deko, an den bei einer Hochzeit wohl jeder denkt, sind frische Blumen.
Diese findet man nicht nur im Brautstrauß, sondern auch in der Kirchendeko, eventuell am Brautauto und vor allem auf den Tischen.
Bei frischen Blumen finde ich es besonders wichtig, auf Lokale Floristen zurück zu greifen. Hier werdet ihr im Idealfall super beraten und könnt euch im Vorfeld einige Ideen und Tipps zeigen lassen. Ungefähre Preise könnt ihr im Vorfeld erfahren, die letzten Abstimmungen werden meist aber etwa zwei Wochen vor der Hochzeit gemacht - denn zu diesem Zeitpunkt kann man besser wissen, welche Blumen momentan auf dem Markt verfügbar sind und zu welchen Preisen in etwa.
Mein Florist hat auch Vasen verliehen. Die Miete dafür betrug 25% vom Kaufpreis und die meisten der Vasen waren erstaunlich günstig. Ein Set mit jeder Vase die ich nutzen wollte habe ich im Vorfeld gekauft, damit ich zuhause nochmal alles so hinstellen kann, wie ich es mir vorstelle. Nach der Hochzeit werdet ihr genug Dinge haben, die ihr einfach nicht mehr in den Mengen benötigt - da könnt ihr froh sein, wenn die Vasen nicht alle zuhause stehen und ihr sogar noch Geld sparen konntet.

Mein Spartipp: Rosen könnt ihr super als Bundware kaufen und mit Schleierkraut zu kleinen Sträußen binden - oder einfach die kleinen Vasen mit Schleierkraut bestücken und die Rosen dazu stecken. Das macht ordentlich was her und spart Kosten, denn der Florist muss natürlich seine Arbeitszeit berechnen.
Bei uns in der Nähe gibt es immer gegen Ostern einen Werksverkauf von Goldbach - dort kann man super Teelichter zu günstigen Preisen kaufen und diese eventuell als Vasen missbrauchen. Auch im Netz könnt ihr Hochzeitsdeko von Pärchen ergattern - dort muss man etwas auf die Preise achten. Läden wie Action und Black.de sind bei Hochzeitsvorbereitungen auch sehr beliebt, wenn sie zufällig eure Farben haben, könnt ihr auch hier super sparen.

Den Brautstrauß sollte man meiner Meinung nach unbedingt machen lassen. Bei uns in der Gegend kostet das um die 35€ und die Floristen wissen einfach, was sie machen müssen, damit so ein Strauß den ganzen Tag hält.

2. Tischdecken und Tischläufer

Wenn ihr in einem Gasthaus feiert, erübrigt sich dieser Punkt. In Schützenhallen beispielsweise muss man sich jedoch selber um die Tischdecken kümmern. Tischdecken könnt ihr oftmals leihen, beispielsweise beim Caterer oder bei jemandem, der Hochzeitsdeko verlieht.
Die Alternative: hochwertige Papiertischdecken. Diese bekommt man z.B. im Großhandel und man kann sie gut im Voraus besorgen, um eventuell auch zuhause mal seine komplette Deko aufzustellen. Nach der Feier sind sie schnell weggeräumt und die Kosten halten sich auch in Grenzen.

Tischläufer sind ein schöner Hingucker, der die Tischdeko nochmal aufwertet. Oft sieht man Sizo-Web in verschiedensten Farben auf den Tischen und in letzter Zeit ist auch Jute sehr gefragt. Auch Organzaläufer, Stoffläufer oder andere Materialien sind möglich, ich persönlich fand Jute mit Spitze super und es hat wunderbar zum Rest der Deko gepasst.

Mein Spartipp: Meterware kaufen und viel selbermachen.
Wenn man Tischläufer einzeln kauft, fangen sie oft bei 6€ pro Stück an und sind auf die Länge unserer Tische zuhause ausgelegt. Bei einem 2m Schützenhallentisch reicht das oft nicht aus. Die längeren Varianten liegen oft auch bei 8€ pro Stück und je nach Größe eurer Feier braucht ihr schnell um die 15 Stück. Meterware ist besonders bei Jute günstig. Bei "Jute und Fallenquelle" habe ich die Jute für meine Tischläufer für 14€ bei 25m gefunden. Dazu habe ich noch Spitze über einen Händler bei Amazon bestellt (fragt je nach Menge am besten vor dem Kauf nach Rabatt). Meine liebe Schwiegermama hat mir dann die Spitze an die Jute genäht und wir konnten die Läufer super auf die optimale Länge für uns schneiden.

Foto: Smerrob

3. Streudeko

Bei langen, breiten Tischen bietet es sich an, Streudeko zu verwenden. Hierbei ist es wichtig, darauf zu achten, den Tisch nicht zu überladen. Die Gäste müssen noch Platz für Teller und Getränke finden und das Auge soll ja auch nicht überfordert werden.
Bei Streudeko gibt es je nach Geschmack viele Möglichkeiten. Kleine "Diamanten", bunte Steinchen, natürliche Steine, Schmetterlinge, rote Herzen, ... meine Wahl fiel auf Herzen aus Birkenrinde in verschiedenen Größen. Die große Variante könnt ihr hier kaufen und die kleine hier - diese habe ich gekauft, es kann aber auch sein, dass es sie günstiger noch wo anders gibt.

Mein Spartipp: Preise beachten. Mitten in der Hochzeitssaison waren die Herzen oft vergriffen und deutlich teurer als Anfang des Jahres, wo ich jeweils eine Packung für meinen Probetisch gekauft habe.

Foto: Smerrob

4. Servietten

Beim ganzen Eifer während der Planung der Tischdeko solltet ihr nicht vergessen: beim Eindecken kommen noch Servietten für jeden Gast hinzu. Diese machen optisch auch nochmal einiges her und ihr solltet berücksichtigen, dass der Tisch auch mit Servietten nicht zu überladen wird.
Wir haben uns für rosane Servietten entschieden, die eine stoffähnliche Qualität hatten. Genau die Farbe war bei uns zwar erst ausverkauft, wir haben sie aber nachbestellen lassen. Für solche Produkte finde ich es auch sehr wichtig, vorher mal was anfassen zu können, daher bevorzuge ich lokale Shops dafür. Vielleicht kann euch aber auch eurer Caterer die gewünschten Servietten anbieten, oder eure Location bietet euch sowas an.

Bei ca. 150 Gästen haben wir uns für eine sehr einfache Faltung der Servietten entschiedenen und auf Serviettenringe verzichtet.

Mein Spartipp: zum Eindecken und fürs Essen hochwertige Servietten kaufen und für spätere eventuelle Snacks eine günstigere Variante in gleicher Farbe bereitstellen. Bei uns brauchen wir somit 1 hochwertige Serviette pro Person und haben dann noch eine große Packung günstiger Servietten für später gehabt - auch hier etwa eine pro Person, wobei wir deutlich weniger gebraucht hätten.

Foto: Smerrob

5. Sitzplan und Tischnummern

Bei diesem Punkt habe ich am längsten gezögert. Brauchen wir wirklich einen Sitzplan? Wir haben uns für JA entschieden. Bei einer Hochzeit ist die Zahl der Plätze begrenzt und es findet jeder leichter einen Platz, wenn ihr geplant habt, wer an welchem Tisch sitzt.
Da ich heute aber nur Dekotipps geben möchte, soll es hier jetzt vor allem um die Tischnummern gehen. Passend zur Wanddeko habe ich ganz einfache Kärtchen gemacht. Diese habe ich mit Kreidestifen beschriftet. Auch denkbar sind kleine Bilderrahmen, die man günstig beispielsweise bei Action oder Black.de bekommt, kleine Aufsteller mit Korkfuß, oder auch gedruckte Aufsteller... hier sind keine Grenzen gesetzt.
Achtet darauf, dass ihr Platz für die Tischnummer habt und gleichzeitig auch die Namen der Gäste am Tisch auf die Karte schreiben könnt - das entzerrt das Gedränge beim Tischplan etwas.

Mein Spartipp: Ich habe die Tischnummern aus Resten vom Pappkarton meiner Papierblumen gemacht und sie haben mich außer den Kreidestift zum Beschriften nichts zusätzlich gekostet.

Foto: Smerrob

6. Raumdekoration

Je nach Location werdet ihr das Glück haben, nicht viel für das wundervolle Ambiente tun zu müssen. Bei größeren Gesellschaften bieten sich oft Schützenhallen zum Feiern an - hier bleibt euch viel Freiraum, um die Location gemütlich zu machen und für euch zu erobern.

Wir haben uns für die Schützenhalle bei uns im Ort als Location entschieden. Da ich dort schon die eine oder andere Feier gesehen habe, wusste ich in etwa, was in der Halle vorhanden ist und was ich gerne verstecken oder verschönern möchte.
Ziemlich schnell habe ich dabei an selbstgebastelte Papierblumen gedacht und nach kurzem Testlauf entschieden, dass ich das so machen kann. Die Blumen kann man in großen Größen basteln und sie machen somit schnell viel her - ein echter Hingucker. Hier findet ihr eine kurze Einleitung und die Anleitungen dazu, vielleicht ist solche Deko ja auch etwas für euch.

Stoffe bieten auch eine super Möglichkeit, ungeliebte Stellen zu verstecken, oder beispielsweise die Decke etwas abzuhängen und farbige Beleuchtung vom DJ kann in den Abendstunden noch ein schönes extra sein.

Achtung: Informiert euch über die Brandschutzbestimmungen eurer Location. Nicht jede Deko ist erwünscht und evtl. haftet ihr, wenn durch eure Deko die Location abbrennt.
Kleines Beispiel: ihr wollt eine super Scheunenfete in einer Halle inszenieren und möchtet den ganzen Boden mit Stroh auslegen: keine gute Idee ;)

Foto: Smerrob

7. Kirchendeko

Selbstverständlich kann es nicht nur Kirchendeko sein, sondern auch Deko für eine freie Trauung.
Ich finde es wunderschön, wenn die Bänke oder auch Stühle, außen an den Reihen schön geschmückt sind. Ganz sicher waren wir uns zu Anfang nicht: sollen es echte Blumen werden, oder nehmen wir auch Papierblumen in der Kirche? Ein Gespräch mit der Floristin zeigte dann: frische Blumen zu befestigen ist meist schwer.
Unsere Papierblumen waren ein schöner Hingucker und wir mussten keine Angst haben, dass sie über Nacht den Kopf hängen lassen.

Mein Spartipp: Die Blumen waren auch aus Papierresten der großen Blumen, somit hat das Material nichts gekostet.

Foto: Smerrob

8. Es ist eure Feier

Beim ganzen Hochzeitswahn solltet ihr eins nicht vergessen: es ist eure Feier!
Macht genau das, was ihr wollt. Wenn euer Dekomotto "Trecker" sein soll, darf das auch so sein. Und wenn ihr keine Deko möchtet, könnt ihr das auch so machen. Sind wir doch mal ehrlich: die meisten Gäste sind zufrieden, wenn sie lecker essen und trinken können - spätestens nach dem ersten "wow" ist die Deko eher hintergründig ;)

9. Gästen eine Freude machen

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem der erste Schwung der Gäste geht. Vieles der Deko habt ihr hinterher über und ihr könnt den Gästen eine Freude machen, wenn ihr ihnen einfach beim Gehen anbietet, dass sie sich ein Sträußchen der Tischdeko, oder auch ein Teelicht mitnehmen dürfen.
Bei uns haben sich einige Gäste sehr gefreut, dass sie sich die großen Papierblumen mitnehmen durften.

10. Zuhause Probe stellen

Als letzten Tipp möchte ich euch mitgeben: probiert eure Deko zuhause aus.
Damit ihr nicht alles auf den letzten Drücker besorgen müsst und auch die Mengen eurer Deko besser planen könnt, ist es sinnvoll, die Deko immer nach und nach zu besorgen. Damit ihr das besser planen könnt, ist es sehr praktisch, einen Tisch zur Probe aufzubauen. So seht ihr gut, wie eure Deko am Ende wirkt, wie viele Vasen ihr benötigt und wie viel Streudeko gut wirkt.
Bei unseren Papierblumen habe ich beispielsweise ein "Set" als Probe gebastelt und dann überlegt, wie viele der Sets ich machen muss. Da die Blumen aber viel Platz wegnehmen und auch zustauben können, musste ich sie trotzdem recht knapp vor der Hochzeit basteln.

Foto: Smerrob


Das waren meine 10 Tipps zur Planung von Hochzeitsdekoration. Ich hoffe, dass sie euch gefallen haben und freue mich sehr über euer Feedback. Wie sah denn eure Deko so aus?

Liebe Grüße,
Annika
Ich freue mich, dass ich endlich darüber schreiben kann.

Ich habe geheiratet <3


Wer mir folgt weiß es vielleicht schon - im letzten Jahr habe ich mein Studium abgeschlossen, geheiratet und ein Haus gekauft. Daher gab es in letzter Zeit hier wirklich wenige Posts.

Foto: Smerrob

Wie es der Zufall so will...

Anfang letzten Jahres war ich bei meinen Eltern und meine Mama sagte zu mir "...das Haus da oben auf der Ecke kann man jetzt kaufen". Mehr oder weniger scherzhaft habe ich dann zu meinem (damals noch) Freund beim nächsten Vorbeifahren gesagt "... hier, dass kann man jetzt kaufen" und war ganz erstaunt, als er darauf antwortete, dass wir es uns ja mal angucken können. Wir haben im schönen Soest gewohnt und über einen Hauskauf wollten wir eigentlich erst in ein Paar Jahren nachdenken - auch örtlich haben wir uns noch keine Gedanken gemacht, mein Heimatdorf liegt etwa 30 Minuten mit dem Auto von Soest entfernt.
Gucken kostet nichts - deswegen habe ich mit dem Makler einen Termin vereinbart. Das Haus ist von außen sehr unscheinbar und wir dachten uns, dass wir dann mindestens schonmal ein Objekt gesehen haben, falls wir mit der Haussuche anfangen.
Die weitere Geschichte möchte ich euch später in einem extra Post zum Haus erzählen, das würde sonst hier den Rahmen sprengen ;) jedenfalls kam alles anders als gedacht und wir wollten das Haus kaufen.

Harte Arbeit wird belohnt...

Parallel zum Hauskauf habe ich noch meine Bachelorarbeit geschrieben. 2010 habe ich eine Ausbildung zur technischen Zeichnerin angefangen und gleichzeitig mit einem Verbundstudium im Bereich Maschinenbau begonnen. Hierbei geht man nur alle zwei Samstage zur FH und lernt den Rest zuhause. Das Studium läuft im Normalfall 9 Semester, man hat bereits nach 3,5 Jahren die Ausbildung abgeschlossen und arbeitet bei vollem Gehalt im Betrieb.
Endlich war es soweit und das Studium näherte sich definitiv dem Ende. Mein Freund hat damals immer gesagt, dass er mir irgendwann einen Antrag macht, wenn ich mit dem Studium fertig bin - ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr ich auch darauf schon gewartet habe :)


... wenn ich das machen würde, dann würde ich...

Irgendwann in dieser Zeit zwischen Studium und Hauskauf kam mir eine dieser "wenn ich einen Heiratsantrag machen würde, dann..." Ideen. Aber Moment, warum mache ich nicht einfach einen?
Für mich war die optimale Reihenfolge sowieso schon immer heiraten, ein Haus kaufen und dann Kinder bekommen.
Auch zum Thema Heiratsantrag möchte ich euch später noch mehr erzählen - da gibt es so viele Möglichkeiten ;)

Und dann war es soweit.

Er hat zum Antrag ja gesagt, ich habe am Dienstag mein Studium abgeschlossen und am Freitag den 19.08.2016 standesamtlich geheiratet. Zum 01.09.2016 gab es dann den Schlüssel zum Haus und das renovieren hat begonnen :) ein Jahr nach der standesamtlichen Trauung haben wir im Familien- und Freundeskreis auch die kirchliche Trauung gefeiert - ich habe euch also noch eine Menge zu erzählen.

Kommt mit auf meine Reise

Von all diesen Themen möchte ich euch in der nächsten Zeit ausführlich berichten. Tipps und Anregungen geben, aber gerne auch mit euch diskutieren und Ratschläge sammeln. Grade beim Thema Renovieren sind wir noch nicht am Ziel und es ist immer wieder schön, neue Ideen zu bekommen.

Ich freue mich auf eine weitere, spannende Zeit mit euch.

Liebe Grüße,
Annika
Huhu :)
Leider habe ich schon etwas länger nichts mehr von mir hören lassen, das soll sich nun wieder ändern.
Neben der Renovierung von unserem Haus, Hochzeitsvorbereitungen, normaler Arbeit und meiner Tätigkeit als selbstständige JEMAKO Vertriebspartnerin habe ich einfach nicht so viel Zeit gefunden. Ab jetzt sollt ihr aber wieder regelmäßig von mir hören.

Neues Haus, neue Nachbarn - als eine der Nachbarinnen fragte, ob ich nicht als Gast zu ihrer Mary Kay Party kommen möchte, konnte ich natürlich nicht nein sagen ;) man will sich ja schließlich auch etwas integrieren.
Wie öfter bei solchen Partys habe ich dann gedacht, dass ich sicherlich ein Produkt finde - eine Sache zu kaufen gehört sich finde ich einfach (es sei denn, es sagt einem so überhaupt gar nicht zu).

Unsere Mary Kay Beraterin Bettina war eine ganz liebe, die auch nicht aufdringlich war. Bei der Party haben wir unsere Hände gepeeled und eingecremed, unser Gesicht gereinigt, Lippenpflege und Lippenpeeling benutzt, eine Gesichtsmaske aufgetragen und uns dann wieder aufgehübscht.
Der richtige Ton für die Foundation wurde gefunden und gut getroffen, dann noch etwas Maskara, Rouge, Bronzer und dann durften wir uns etwas austoben und beispielsweise Lippenstifte ausprobieren.


Lippenstift ist mein Lieblingsthema und nicht nur die wundervolle Verpackung, sondern auch das schöne Gefühl auf den Lippen konnten mich beim "Gel Semi-Matte Lipstick" in der Farbe Crushed Berry überzeugen und ich habe ihn gekauft.
Meine Lippen fühlen sich schön gepflegt und weich an, der Halt des Lippenstifts ist auf jeden Fall gut, wenn er auch nicht ganz so lange hält, wie ein ähnlicher meiner Mac Lippenstifte. Auf der Arbeit hält er etwa bis zum Mittag und dann müsste ich ihn wieder auffrischen. Für 18€ ist der Lippenstift ein schönes neues Schätzchen, was sich schon den Weg in meinen Alltag erschlichen hat <3

Das Set für die Hände inklusive Peeling besitze ich schon in einer anderen Variante und auch das Lippenpeeling wohnt schon bei mir, daher habe ich dort nicht nochmal zugeschlagen und mich insgesamt beim Kauf etwas zurück gehalten.


Wie so oft am Ende einer Party wurde dann gefragt, ob nicht jemand die nächste Gastgeberin sein möchte und da habe ich ja gesagt :) meine eigene Party fand gestern statt und ich freue mich schon, euch vorzustellen, was ich da so gekauft habe - lasst euch überraschen.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, wir lesen uns bald wieder.

Liebe Grüße,
Annika
- Werbung - die Textil-Maler wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt -
    
Die eigene Kleidung gestalten - ich glaube, dass das ein Wunsch von vielen von uns ist. Da das für Alltagskleidung gar nicht so leicht ist und man sowohl Können, als auch das richtige Material benötigt, habe ich mich an ein kinderleichtes Projekt gewagt: ein neues Nachthemd mit meinem eigenen Motiv.


Material
  • Shirt in Übergröße
  • Textilstifte
  • Bleistift
  • Papier

Einkaufstipp
Theoretisch kann man sich auch ein Hemd nähen, oder noch ein längeres finden - ich mag einfach gerne Shirts die zu groß sind, weich und schön bequem. Im Netz kann man solche Shirts schon für 3-6€ bekommen, aber auch in der Stadt werdet ihr schnell fündig. Die meisten größeren Läden haben schlichte weiße Shirts und auch bei Ernstings Family oder beispielsweise Takko lassen sich einfache Shirts zu kleinen Preisen finden.
Die Textil-Maler wurden mir von Folia kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. Durch mein Shirt konnte ich sie auf Herz und Nieren testen, mehr dazu erzähle ich euch weiter unten. Die Stifte könnt ihr beispielsweise online kaufen, es gibt sie aber auch in großen Supermärkten oder Bastelläden.


So gehts
So schwer ist das Ganze tatsächlich nicht. Motiv aussuchen, mit Bleistift vorzeichnen und dann mit den Textilstiften nachmalen. Damit ihr euch nicht nach ein Paar Strichen ärgert, möchte ich euch hier aber ein Paar Tipps dazu geben.

Mit den Textilstiften von Folia lässt es sich arbeiten, wie mit etwas dickeren Filzstiften. Euer Motiv sollte daher nicht zu filigran sein, dann kommt ihr mit den Stiften gut zurecht.


Je nach Material eures Shirts kann es sein, dass die Stifte etwas durchdrücken, ihr solltet daher am besten Papier zwischen die beiden Stoffschichten legen, damit ihr euch hinterher nicht ärgern müsst.
Ich habe bei meinem Nachthemd mit den Außenlinien angefangen und mich dann erst an die hellen Stellen und später zu den dunklen Stellen vorgearbeitet.


Am besten nehmt ihr euch erst Konturen und filigrane Stellen vor (z.B. meine hellblauen Linien), bevor ihr mit der Farbe größere Bereiche ausmalt. Je nach Stoff kann es nämlich sein, dass der Stift an der Spitze etwas die Form verliert und dann wird es schwieriger, schöne Linien zu zeichnen - das habe ich besonders beim Ausmalen des lilanen Bereichs gemerkt, die Spitze war später ziemlich mitgenommen... ich gebe aber auch zu: es war eine sehr große Fläche zum Ausmalen.
Auf dem Bauch der Eule seht ihr, dass ich mit Mustern gearbeitet habe, statt das ganze Areal mit Farbe zu füllen. Das wirkt etwas auflockernd und bringt Leben in euer Motiv.


Fazit zu den Textil-Malern: Ich konnte gut mit ihnen arbeiten. Im Set waren noch einige andere Farben vorhanden - manche gehen eher in die Neonrichtung und sind recht grell, andere sind dezent. So kann man das eine oder andere Projekt realisieren und hat immer mehrere Stifte aus einer Farbfamilie.
Durch mein Nachthemd konnte ich auch die Grenze der Stifte entdecken: im linken Teil des Shirts könnt ihr erkennen, dass die Farbe deutlich schwächer wird. Ein Bisschen sieht es so aus, als wenn es dort etwas ausläuft, damit man "Secrelicious" lesen kann - in Wirklichkeit wollte der Stift dann einfach nicht mehr Farbe her geben. Da ich aber eine große Fläche mit dem Stift ausgemalt habe, finde ich die Haltbarkeit völlig in Ordnung. Vermutlich werden die Stifte sonst auch oft von Kindern für kleinere Motive genutzt und das nicht jeden Tag - da finde ich das in Ordnung.
Wenn das Shirt auf links gezogen und gebügelt wurde, färbt nichts ab und man kann sein Unikat ohne Probleme in die Waschmaschine stecken.


Und fertig
Durch die großen Flächen hat mich das Projekt einige Stunden gekostet. Ich finde aber, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Spätestens nach dem Bügeln sieht alles schön wie eine Fläche aus und ich würde definitiv mit meinem selbstdesignetem Nachthemd zur nächsten Pyjamaparty gehen.
Ich kann mir auch super Jutebeutel und kleine Säckchen, z.B. für Spielsteine vorstellen, die man mit den Stiften bemalen kann. Jutebeutelmalen mit Kindern ist sicher der Hit und wen man beim Spiel Siedler nicht immer nach seiner Farbe im Beutel suchen möchte, ist ein Symbol mit der Farbe auch einfach super - und das ist viel leichter, als etwas auf den Beutel zu nähen.

Habt ihr auch schonmal Textilstifte genutzt und eure eigenen Motive kreiert?
Ihr seid dem Einhornboom völlig verfallen? Auch das könnte ein schönes Motiv für ein Nachthemd sein ;)

Liebe Grüße,
Annika
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